INFO: Was die Stadt zum Erlebnis macht

Wie der Handel wieder zum Magnet für Stadtbesucher wird

Von der Einkaufsstadt zur Erlebnisstadt – das ist ein Trend, der seine Bahnen durch alle Zentren zieht, vor allem in den Mega-Cities.
Das reguläre Shoppen ist dabei zwar ein Faktor, der zunehmend nebensächlicher wird, zeigt eine Studie der Future Business Group. Man geht in die Stadt, um etwas zu erleben, nicht um gezielt einzukaufen. Daher setzen viele Shopping- und Urbanisierungskonzepte auf Erlebniselemente, vor allem in Form gastronomischer Angebote. Und das schon seit Jahren, aber das hilft dem Handel wenig: Während Cafés, Bars und Restaurants voll besetzte Tische haben, bleiben die Geschäfte leer. Dieses Bild zeigt sich auch in Shopping Malls. Was kann man tun? Nun, Einkaufen ist Life-Style, kein Erdulden von Warenpräsentation. Das Erlebnis-Einkaufen basiert auf Inspiration und Überraschung. Deswegen werden auch Handels-Events, Stichwort Motto-Shopping, gut angenommen. Das können Nick Bley und Oliver W. Schwarzmann von der BS-Manufaktur nur bestätigen: Bei ihren Stadt-Ausstellungen, in denen die beiden Künstler Gedankenspruch-Tafeln in Schaufenstern und Geschäften platzieren, entsteht plötzlich eine ganz neue Art von Aufmerksamkeit und Interesse. Der Besucher setzt sich mit dem Geschäft auf eine viel emotionalere Weise auseinander. Denn Worte wirken, gehen in Bauch und Herz, bleiben haften. Und das gilt dann auch für den ganzen Ort – von der Gedankenspruch-Aktion profitieren alle. Denn die Stadt zeigt sich  von einer poetischen Seite, die eine große Anziehungskraft besitzt.

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